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Stellungnahme des Verbands SFS zum FINMA Rundschreiben “Video- und Online-Identifizierung”

Die folgende Stellungnahme hat der Verein Swiss Finance Startups (SFS) heute bei der FINMA im Namen seiner Fintech Startup Mitglieder eingereicht:

“Sehr geehrte Damen und Herren,

der Verband Swiss Finance Startups nimmt hiermit im Namen seiner Fintech Startups Mitglieder Stellung zum Rundschreiben “Video- und Online-Identifizierung”

1. Es wird begrüsst, dass sich die FINMA dem Thema Online- und Videoidentifizierung annimmt.

2. Nach unserem Kenntnisstand waren auch Fintech Startups (insbesondere auf Serviceproviderseite) in den Diskussionsprozess involviert.

3. Wir fordern unsere Mitglieder auf sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen für den Fall, dass Online- und Videoidentifikation für sie relevant ist.

4. Es wird als besonders wichtig erachtet, dass alle Stakeholder in den Diskussionsprozess einbezogen werden, namentlich aber nicht abschliessend:
– Finanzdienstleister mit Fokus Schweiz
– Finanzdienstleister mit internationaler Kundenbasis und grenzüberschreitendem Finanzgeschäft und global ausgerichteten Businessmodellen
– Serviceprovider für Online- und Videoidentifikation
– Stark digitalisierte Finanzunternehmen (zB Dukascopy)
– Experten für internationale Finanzregulation für eine Gesamtschau der Wettbewerbsfähigkeit der möglichen Schweizer Regulation im internationalen Vergleich
Eine Einbeziehung der verschiedenen Parteien ist unserem Kenntnisstand nach nur bedingt erfolgt.

6. Es wird als wichtig erachtet, dass keine nachteilige Risikobewertung für neue Technologien eingeführt und umgesetzt wird. Es wird neu verlangt, dass ein Finanzintermediär die Echtheit der ursprünglichen Ausweisdokumente (auf einer Kopie basierend) mittels geeigneter Technologie überprüft. Dies ist eine neue Anforderung, welche eine sehr hohe technische Hürde bei der Umsetzung darstellt und einen Online-Onboarding-Prozess deutlich verteuern würde. Ein Finanzintermediär, der durch eine persönliche Vorsprache eine Geschäftsbeziehung aufnimmt, überprüft dagegen einzig, ob der zukünftige Vertragspartner und die auf dem Identifizierungsdokument abgebildete Person übereinstimmen. Für gleichgelagerte Finanzgeschäfte, egal ob persönlich oder digital, braucht es auch in Zukunft eine gleichgelagerte Risikobewertung und -prüfung.

7. Das Formular über die wirtschaftliche Berechtigung kann dem Finanzintermediär gemäss dem Wortlaut des geplanten Rundschreibens (Rz. 46) nur via E-Mail und nicht, wie dies bei einem Identifizierungsdokument möglich ist, auf einem anderen „elektronischen Weg“ zugestellt werden. Vermutungsweise handelt es sich hierbei lediglich um ein Versehen und sollte korrigiert werden. Ebenfalls sollte klargestellt werden, dass dieselben Regeln (Rz. 42-46) auch für das Formular Kontrollinhaber gelten und auch bei einer Geschäftsaufnahme nach herkömmlicher Art zur Anwendung gelangen.

8. Die Reaktionsfrist zum Rundschreiben wird als sehr kurz eingeschätzt, so dass ein Dialog zwischen FINMA und den Parteien bzw. auch den Parteien untereinander zur Abstimmung nur bedingt möglich war und (durch Fristverlängerung oder Umsetzungsaussetzung) nachgeholt werden sollte.

9. Es gilt zu beachten, dass Technologie und Digitalisierung heute den Aufbau global tätiger Finanzunternehmen aus der Schweiz heraus ermöglichen – es bedarf einer modernen Regulation, die der globalen Aufstellung der Finanzwirtschaft auch Rechnung trägt und Schweizer Unternehmen faktisch nicht auf den Binnenmarkt Schweiz limitiert.

10. Die Sicherung und Schaffung von Finanzarbeitsplätzen in der Schweiz ist uns ein besonderes Anliegen. Es gilt zu beachten, dass Schweizer Regulation direkte Auswirkungen auf die Gründung, Erhaltung und Verlangerung von Finanzunternehmen hat. Unternehmen wägen im globalen Vergleich sehr wohl ab wo sie die besten Rahmenbedingungen vorfinden. Umso wichtiger ist eine international wettbewerbsfähige Regulation, damit aus einem kleinen Binnenmarkt wie der Schweiz global agiert werden kann und die Wertschöpfung und die Arbeitsplatzsicherung in der Schweiz erfolgt.

11. Es wird als besonders wichtig erachtet, dass Technologie wie die Online- und Videoidentifzierung nicht nur als Controlling Instrument durch die FINMA verstanden werden sollte sondern auch als Möglichkeit zur Schaffung/Erleichterung von Finanzdienstleistungen.

12. Als Verband der Schweizer Fintech Startups sind wir gerne bereit die Diskussion über eine zukunftsfähige Regulation mit der FINMA und den o.g. Parteien im Rahmen unserer Leistungsfähigkeit zu führen.”

2016-06-13T15:25:43+00:00 June 13th, 2016|SFS News|

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