Die Kunden der Saxo Bank (Schweiz) AG werden seit heute nicht mehr nur von Mitarbeitenden, sondern auch vom Roboter „Pepper“ begrüsst. „Pepper“ ist ein Roboter oder digitaler Assistent, der auf Basis von künstlicher Intelligenz mit Menschen interagieren kann. Er ist mobil, erkennt Personen, kann mit ihnen einen Dialog führen, ihre Wünsche und Interessen verstehen und ihnen die Produkte und Dienstleistungen der Saxo Bank näher bringen. Kennenlernen kann man „Pepper“ in der neu eröffneten Trading Lounge der Saxo Bank an der Beethovenstrasse 33 im Herzen von Zürich.

Patrick Hunger und Jean Christophe Gostanian mit Pepper

Patrick Hunger und Jean Christophe Gostanian mit Pepper

„Digitale Assistenten, wie Amazons Alexa oder Siri von Apple, halten in immer mehr Lebensbereiche Einzug – auch die Omni-Channel-Interaktion zwischen Bankkunde und Bank wird erfasst und grundlegend transformiert“, sagt Patrick Hunger, CEO der Saxo Bank (Schweiz) AG: „Mit Pepper haben wir einen Roboter gefunden, der uns hilft, unsere Trading Lounge im Zeitalter der künstlichen Intelligenz zu gestalten. Sie soll nicht nur ein Schaufenster für unsere Plattformen, Produkte, Services und eine Zone für die Begegnung zwischen Menschen sein, sondern auch ein eigentlicher FinTech ‚Sandkasten‘, in dem wir neue technologische Möglichkeiten an der Schnittstelle zwischen Menschen und Maschinen ausloten können. Wir möchten mehr über autonome Kommunikation lernen und das Konzept ‚Human Interaction as a Service‘ (HIaaS) mit unseren Kunden diskutieren.“

Technologie im Dienste des Kunden

Technologie ist seit ihrer Gründung die eigentliche DNA der Saxo Bank. Sie treibt laufend technologische Initiativen mit dem Ziel voran, das Online Trading und Investieren zugunsten ihrer Kunden zu verbessern. So nutzt die Saxo Bank beispielsweise die Entwicklungen im Kontext von Artificial Intelligence, Cognitive Computing und Big Data, um die Kommunikation auf sämtlichen Kanälen bedürfnis-, ereignis-, und verhaltensorientiert zu gestalten.

Mit „Pepper“ will die Saxo Bank Erfahrungen im Umgang mit „Knowledge Navigation“, digitalen Agenten und autonomen Begegnungszonen sammeln. „Pepper“ ist mit Watson, der von IBM entwickelten Plattform für künstliche Intelligenz, verbunden. Dadurch kann „Pepper“ verschiedene Formen von Daten verstehen, mit Menschen kommunizieren, lernen und argumentieren. Andererseits ist „Pepper“ mit den Plattformen der Saxo Bank verbunden und kann beispielsweise Lerninhalte with Schulungsvideos oder konkrete Informationsbedürfnisse zum Offering der Saxo aufrufen. Dank ihrer eigenen Kompetenz in API Banking (Application Programming Interface) kann die Saxo Bank den Einsatzbereich von „Pepper“ und die Breite an Gesprächsthemen mit Kunden zusätzlich erweitern.

Eine wichtige Rolle bei der fortlaufenden Entwicklung des digitalen Assistenten spielt die Partnerschaft der Saxo Bank mit Swiss Finance Startups (SFS), dem führenden Verein für Fintech-Unternehmen in der Schweiz. Im Rahmen der Partnerschaft pflegt die Saxo Bank einen laufenden Austausch mit SFS-Mitgliedern und ermöglicht ihnen auch die kostenlose Nutzung der Trading Lounge und weiterer Infrastruktur. Die im Rahmen dieses Dialogs und der Zusammenarbeit gewonnen Erkenntnisse werden „Pepper“ ebenfalls bereichern.

Kooperation mit Robotik-Pionier Avatarion

Für den Einsatz von „Pepper“ kooperiert die Saxo Bank mit der Avatarion Technology AG. Dieses Start-Up der Universität St. Gallen gehört heute zu den führenden Unternehmen im Bereich humanoider Robotik in der Schweiz und ist exklusiver Importeur der japanischen Firma Softbank, dem Hersteller von „Pepper“. Jean Christophe Gostanian, Gründer und CEO von Avatarion: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Saxo Bank. Wir erleben damit eine Premiere, denn mit ‚Pepper‘ wird erstmals ein humanoider Roboter in einem Finanzunternehmen eingesetzt. Was heute noch ungewohnt scheint, dürfte aber in einigen Jahren vertraut sein. Denn die Einsatzmöglichkeiten von mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Robotern sind nahezu unbegrenzt.“